Digitalisierungs-Leitfaden für Tennisvereine 2027

Ein praktischer Ratgeber für Vorstände: wie du Platzbuchung und Kommunikation im Verein digital organisierst, ältere Mitglieder mitnimmst und die Entscheidung in Vorstand und Mitgliederversammlung gut vorbereitest.

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Titelseite des Digitalisierungs-Leitfadens für Tennisvereine 2027 von CheckCourt.

Was im Leitfaden steht

  1. Kapitel 1: Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist. Warum sich der Winter für die Planung eignet und welche Gründe für eine Umstellung sprechen: nachvollziehbare Fairness, ein entlastetes Ehrenamt, vollständig erfasste Gastgebühren.

  2. Kapitel 2: Bestandsaufnahme im eigenen Verein. Eine Person verantwortlich machen, Ziele in einem Satz formulieren und mit einer Tabelle zum Ausdrucken prüfen, wie es heute läuft.

  3. Kapitel 3: Platzbuchung digital. Was eine Buchungsordnung regeln sollte, ob die Stecktafel eine Zeit lang bleibt, Mannschaften, Training, Gäste und Platzsperren.

  4. Kapitel 4: Kommunikation im Verein. Aushang, E-Mail, Gruppen-Chat und ein eigener Vereinskanal im Vergleich, und eine klare Regel, wo verbindliche Informationen stehen.

  5. Kapitel 5: Ältere Mitglieder mitnehmen. Ein Weg ohne eigenes Smartphone, Ansprechpartner mit Namen, eine Anleitung auf einer Seite und ein gemeinsamer Termin vor Saisonbeginn.

  6. Kapitel 6: Datenschutz-Grundlagen für den Vorstand. Rechtsgrundlagen, Information der Mitglieder, der Vertrag mit dem Anbieter, Fotos und Gruppen-Chats. Allgemeine Hinweise, keine Rechtsberatung.

  7. Kapitel 7: Beschluss in Vorstand und Mitgliederversammlung. Wer was entscheidet, welche Punkte du in der Satzung prüfst, und eine Vorlage für den Antrag.

  8. Kapitel 8: Die Umstellung in sechs Schritten. Vom Beschluss bis zur Auswertung nach der ersten Saison, mit einer Zeitplan-Vorlage.

  9. Kapitel 9: Checkliste zum Abhaken. Alle Schritte als Tabelle zum Ausdrucken.

Vier Beispiele aus dem Leitfaden

aus Kapitel 3

Was eine Buchungsordnung regeln sollte

Ein Buchungssystem setzt um, was der Verein vorher festgelegt hat. Ein bewährter Weg ist, die Regeln der Stecktafel zunächst unverändert zu übernehmen: Dann ändert sich für die Mitglieder nur der Weg, nicht der Inhalt. Die Buchungsordnung legt fest, wer buchen darf, wie weit im Voraus, wie lange und wie viele Buchungen ein Mitglied gleichzeitig haben darf. Sie regelt, ob in der Hauptspielzeit strengere Regeln gelten, ob alle Spielenden mit Namen eingetragen werden, bis wann storniert werden kann und in welcher Reihenfolge Medenspiele, Turniere, Training und freies Spiel zum Zug kommen. Dazu kommen der Umgang mit Verstößen und die Frage, ab wann die Ordnung gilt und wann sie überprüft wird.

aus Kapitel 5

Ältere Mitglieder mitnehmen

Die Sorge, dass ältere Mitglieder den Anschluss verlieren, sollte die Planung von Anfang an prägen. Plane mindestens einen zweiten Buchungsweg ein, etwa ein Gerät im Vereinsheim oder eine benannte Person, die für andere bucht. Im Vereinsheim hängt aus, wer bei Fragen hilft, mit Namen und, wenn die Helfer einverstanden sind, mit Telefonnummer. Die wichtigsten Schritte passen auf eine Seite in großer Schrift, mit einem Bildschirmfoto je Schritt. Ein gemeinsamer Termin vor Saisonbeginn, bei dem sich Mitglieder mit Unterstützung anmelden, ist zugleich ein geselliger Anlass.

aus Kapitel 6

Brauchen wir die Einwilligung jedes Mitglieds?

Für die normale Mitgliederverwaltung in der Regel nicht. Die Mitgliedschaft wird datenschutzrechtlich wie ein Vertrag behandelt, und nach den Hinweisen der Aufsichtsbehörden gilt das auch, wenn die Verwaltung in ein Buchungs- oder Vereinsprogramm umzieht. Zwei Pflichten bleiben: Der Verein informiert seine Mitglieder über die Verarbeitung, und er schließt mit dem Anbieter einen Vertrag über die Auftragsverarbeitung. Eine Einwilligung braucht es dort, wo der Verein über das Erforderliche hinausgeht, etwa bei Porträtfotos im Internet. Das Kapitel ist eine allgemeine Zusammenfassung und keine Rechtsberatung.

aus Kapitel 7

Vorlage für den Antrag an die Mitgliederversammlung (Auszug)

„Der Vorstand wird ermächtigt, einen geeigneten Anbieter auszuwählen, mit ihm einen Vertrag einschließlich eines Vertrags über die Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO zu schließen und die laufenden Kosten im Rahmen des Haushalts zu tragen. Der Vorstand erlässt die Buchungsregeln als Ergänzung der Platzordnung. Er überprüft sie nach der ersten Saison und passt sie bei Bedarf an.“

Der Leitfaden enthält die vollständige Vorlage mit Beschlussvorschlag und Begründung. Pass sie an die Satzung deines Vereins an.

Herausgegeben von CheckCourt

Den Leitfaden hat CheckCourt geschrieben, das Vereinstool für Tennisvereine. Wir kommen selbst aus dem Tennisverein und kennen die Fragen, vor denen Vorstände bei der Umstellung stehen.

Fragen zum Leitfaden

Noch Fragen? Schreib an support@checkcourt.de.

Für wen ist der Leitfaden geschrieben?

Für Vorstände von Tennisvereinen, die Platzbuchung und Kommunikation digital organisieren möchten oder das gerade vorbereiten: Vorsitz, Kassenwart, Sportwart und alle, die im Verein mitentscheiden.

Geht es im Leitfaden um CheckCourt?

Nur am Rand. Der Leitfaden ist weitgehend unabhängig vom Anbieter. CheckCourt stellen wir auf der vorletzten Seite und in einem Hinweiskasten in Kapitel 5 vor.

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